Woodstock 1969

Woodstock-1969

Wenn man Woodstock hört, denkt man an „Love and Peace“. Man sieht lauter junge Hippies vor sich, teils nackt, die sich auf dem Festivalgelände befinden und im Schlamm tanzen. Man denkt auch sofort auch an Janis Joplin, Jimmi Hendrix, The Who und an viele weitere Kultkünstler der 60er und 70er Jahre. Aber was hatte es mit diesem Festival auf sich, warum ist es so legendär noch bis heute, fast 40 Jahre danach?

Zuerst sollte erwähnt werden, dass Woodstock eine Kleinstadt im US Staat New York ist. Eigentlich aber hat das das Festival in Bethel stattgefunden hat, ca. 76 km entfernt von Woodstock. Wie kommt es dann, dass man das Festival nach Woodstock benannt hat?

Das Woodstockfestival war als eine reine Promotion Veranstaltung geplant, weil sich nach dorthin viele Künstler zurückgezogen hatten, wie z.B. Bob Dylan nach seinem Motorradunfall und viele Künstler folgten, wie Janis Joplin, Hendrix, da kamen Michael Lang und Artie Kornfeld auf die Idee in Woodstock ein Ton -und Aufnahmestudio zu errichten. Für diese Eröffnung war die Veranstaltung geplant. Es gab Ticketvorverkauf und es sollten vor Ort auch Kassen stehen aber aufgrund der hohen Besucherzahlen,die alles platt machten, verkündete man am Samstagmorgen, dass der Eintritt ab da kostenfrei war.

Der erste Tag war für Folk-und Country eingeplant. Es traten Künstler, wie Ritchie Havens, Sweetwater, Ravi Shankar und die Folk Sängerin Melanie auf. Es sollte auch Jim Morrison auftreten, doch der weigerte sich bei Regen zu singen, denn es schüttete. Headliner an diesem Tag war Joan Baez, die im 6.Monat schwanger war und eine Ansprache hielt, weil ihr Mann im Gefängnis war.

Die nächsten Tage waren für Rock geplant. Es lief alles durcheinander und impovisiert ab. Es kam zu Spontanauftritten, fast alle Künstler waren unter Drogen, das Wetter war katastrophal, die ganzen Wiesen verschlammt und Massen an Menschen. Es traten am Samstag unter anderen Santana auf und Cannned Heat, bei denen sich Gitarrist und Basist zuvor gestritten hatten und der Gitarrist ersetzt werden musste.

Gratefull Dead trat mehrstündig auf unterbrachen aber immer wieder, weil sie Monitorprobleme hatten und auch Stromstösse durch den Regen über die Instrumente abbekommen haben sollen. Janis Joplin trat auf und ihre Fans sagten, es wäre ihr schlechtester Auftritt überhaupt gewesen.

Danach kamen The Who, deren Gitarrist trat einen Kameramann ins Gesäss, woraufhin der von der Bühne stürtzte. Dann kamen Jefferson Airplane. Am letzten Tag trat unter anderem Joe Cocker auf, Jethro Tull hatte abgesagt und Ten Years After spielten. Ein Dokumentarfilm wurde veröffentlicht und die dortgezeigten Gruppen wurden zu Kultstars.

Geärgert haben sich zum Beispiel CCR, denn sie hielten sich für musikalisch zu schlecht für den Film und wurden so nie zu Helden von Woodstook. Daran kann man sehen, dass es nicht auf die musikalischer Darbietung ankam, denn zum Kult wurde Woodstook einzig und allein durch die Stimmung der Menschen und der Atmosphäre auf dem Gelände, die mit Regen einzigartig war.

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