Kategorie: Allgemein

In diesem Artikel möchte ich euch ein paar Dinge vorstellen, die im Laufe der Zeit für mich essentiell geworden sind. Sie vereinfachen mir meinen Alltag. Manche so sehr, dass ich mich jeden auf’s neue über sie freue. Viele der Dinge, wie sollte es anders sein als Musik-Freak, habe mit Musik und Musik-Hören zu tun. Meine Zweite Schwäche ist guter Kaffee. Auch dafür sind ein paar Dinge dabei. Los geht’s!

Mein Tag beginnt immer mit der Spotify-Feel-Good-Playlist und einer Kanne French-Press-Kaffee. Auf der Playlist sind alte Feelgood-Klassiker. Die Playlist schafft es eigentlich immer mich gut drauf zu bringen, es sein denn, ich wache mit ’nem echt üblen Kater auf oder es ist wirklich etwas schlimmes passiert:

Für meine French Press nehme und liebe ich meinen Bodum Kaffeebereiter. Den habe ich noch aus meiner Studienzeit. Er hat schon den einen oder anderen Kratzer im Chrom-Gestell, dafür stand er mir aber immer zu Seite, nach jeder durchfeierten Nacht oder im Camping-Urlaub morgens im Zelt. An dem Ding hängen Erinnerungen und damit schmeckt der Kaffee nochmal besser.

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Ich liebe es mit Musik auf den Ohren und ’nem Coffee-to-go durch die Stadt zur Arbeit zu laufen. Bis vor kurzem habe ich mir dafür die Pappbecher immer aufgehoben, um sie dann wieder zu verwenden. Dann las ich in diesem Artikel, dass diese Becher gesundheitsschädlich sein sollen, weil sich die Innenbeschichtung löse.

Jetzt hab ich ’nen richtigen Thermobecher von Emsa, gefunden auf dieser Thermobecher-Test-Seite. Ich kann nur sagen, dass das Ding meine Music-Coffee-Walks noch einmal aufwertet. Kaffee bleibt verdammt lang heiß, dass Ding fühlt sich total wertig an und das Trinkengefühl ist Klasse.

emsa_travel_mug

Musik höre ich noch mit einem iPod 1. Generation, 16GB. Das Ding könnte man verglichen mit den aktuellen Modellen wohl als „Backstein“ bezeichnen, aber irgendwie hat er es immer für mich getan und ich hab es auch irgendwie verpennt, auf ein neues Modell umzusteigen. Mittlerweile gilt das Ding schon wieder als „retro“ oder „kultig“, und das finde ich schon wieder so cool, dass ich ihn wohl behalten werde, bis er den Geist aufgibt.

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Auf den Ohren habe ich einen Kopfhörer von Philips und O’Neil. Das Ding habe ich damals bei einem Freund entdeckt. Der Kopfhörer ist eigentlich für Sportler konzipiert. Er sitzt sehr fest am Kopf und der Bügel ist sehr straff und besitzt eine gute Spannung so dass die Hörer gut auf die Ohren gepresst werden. Ich bin eher weniger sportlich, aber der Hörer hat mich trotzdem überzeugt, da er die Umgebungsgeräusche gut abschirmt.

philips_oneill_kopfhörer

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich meist Musik, die die Stimmung unterstreicht. Im Sommer ist das z.B. Reggae oder auch irgendwelche Songs der Feel-Good-Playlist. Im Herbst oder Winter sind das manchmal eher melancholischere Sachen z.B. der hier, den ich letzten Winter entdeckt habe.

Für den nötigen Kaffee-Nachschub an der Arbeit hab ich eine DeLonghi Nespresso. Ich hatte super lange eine Senseo und war auch super zufrieden damit. Dann habe ich bei einem Freund die DeLonghi ausprobiert und war positiv überrascht, dass die nochmal ’ne Nummer besser schmeckte. Als meine Senseo dann irgendwann aufgrund versäumter Entkalkungen komplett dicht war, wich sie der DeLonghi. Seit dem setzt sie für mich den Maßstab in Sachen schmackhaftem Kaffee-Genuss für zuhause. Besser ist da nur ein original italienischer Kaffee vom Italiener um die Ecke.

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Wenn ich abends zuhause bin komme ich gern erstmal zur Ruhe. Dazu schmeiße ich meinen alten Marantz 2225 an, an dessen Ausgängen zwei Teufel-Boxen ihren Platz gefunden haben, und höre mir eines meiner Lieblings-Alben an.

Der Marantz ist ein Erbstück meines Vaters. Als ich ihn bekam waren die Knöpfe so verstaubt, dass jedes Drehen für eine unangenehmes Kratzen und Knacken sorgte. Außderm waren alle Birnen für die Beleuchtung durchgebrannt. Nachdem ich ihn nebenher ungefähr ein halbes Jahr restauriert habe, sieht er wieder ganz annehmbar aus und noch viel wichtiger, hört sich noch viel besser an, ohne Rauschen und Kratzen.

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Glen Hansard sticht unter Songwritern wirklich hervor. Er hat eine prägnanten Stimme und vor allem eine ganz eigenen Art Songs zu singen. Ich habe mich mal näher mit ihm beschäftigt und die wichtigsten Stationen seines Schaffens festgehalten:

Frühe Jahre

Der 1970 im irischen Dublin geborene Glen Hansard begann seine Karriere auf den Straßen Irlands. Nachdem er bereits mit 13 Jahren die Schullaufbahn beendete um Musiker zu werden, spielte fortan in Fußgängerzonen und Hinterhöfen, sowie natürlich in Pubs.

The Frames

Im Jahre 1990 formierte Hansard die Band „The Frames“, die er nach seiner zweiten leidenschaft,dem reparieren von Fahrrädern benannte. Die zunächst sechsköpfige Band spielte ihren ersten Gig auf einem Musikfestivasl wurde so schnell in der Dubliner Rock Musik Szene bekannt.
Die Zusammenarbeit mit anderen irischen Musikern war der Band immer sehr wichtig, denn Glen Hansard fühlte sich stark mit der irischen Musikszene eng verbunden. Nachdem sie im Jahre 2006 ihr sechstes Album auf den Markt brachten, durften The Frames ihre neuen Songs ein Jahr später als Support Act für Bob Dylan auf dessen Tour in Australien und Neuseeland performen.
Die stets wechselnden Musiker der Frames produzierten seit 1990 insgesamt 11 Alben und gelten noch heute als eine der bekanntesten irirschen Rockbands.

Karriere als Schauspieler

Nicht nur als Musiker machte Hansard von sich reden. Bereits im Jahr 1991 spielte Hansard einen Gitarristen in der Romanverfilmung „The Commitments“. Der Film, der nach der gleichnamigen Novelle des Schriftstellers Roddy Doyle produziert wurde, erregte großes Aufsehen und wurde sogar für einen Oscar nominiert. Glen Hansard bereute seinen Auftritt in dem viel beachteten Musikfilm jedoch später, da er sich in seiner Musikkarriere eingeschränkt fühlte.

Once

Internationalen Ruhm erlangte Hansard durch einen erneuten Auftritt auf der großen Leinwand. Wieder spielt Hansard das was er auch in seinem wahren Leben ist: Als Straßenmusiker träumt er auf den kalten Straßen Dublins von der großen Musikkarriere. Ermutigt durch eine ausländische Musikerin versucht der Hauptdarsteller sein Glück in der britischen Hauptstadt London.
Nicht nur das großartige Zusammenspiel von Hansard mit seiner Hauptdarstellerin Marketa Irglova verzauberte das Publikum auf der ganzen Welt. Mit dem Filmsong „Falling Slowly“ rührte das Duo mit Hingabe und Gefühl und konnte sogar mit dem Song einen Oscar als bester Song ung viele weitere Preise gewinnen.
Obwohl Hansard schon viele Jahre als Musiker bekannt war, wurde nun ein breites Publikum auf sein Schaffen aufmerksam.

Auf Solopfaden

Nach seinem großen Erfolg im Film „Once“ widmete sich Hansard weiter seiner Musikerkarriere zu. Mit seinem aktuellen Album „Didn`t he ramble“ tourt der gefühlvolle Ire mit seinen leidenschaftlichen und mit Herzschmerz gespickten Songs durch die Lande. Durch seine unverkennbare sanfte Stimme vermittelt der Sänger Emotionalität wie kaum ein anderer.

Hier noch einer meiner Lieblingssongs von Mr. Hansard. Auch aus dem Film „Once“:

Woodstock-1969

Wenn man Woodstock hört, denkt man an „Love and Peace“. Man sieht lauter junge Hippies vor sich, teils nackt, die sich auf dem Festivalgelände befinden und im Schlamm tanzen. Man denkt auch sofort auch an Janis Joplin, Jimmi Hendrix, The Who und an viele weitere Kultkünstler der 60er und 70er Jahre. Aber was hatte es mit diesem Festival auf sich, warum ist es so legendär noch bis heute, fast 40 Jahre danach?

Zuerst sollte erwähnt werden, dass Woodstock eine Kleinstadt im US Staat New York ist. Eigentlich aber hat das das Festival in Bethel stattgefunden hat, ca. 76 km entfernt von Woodstock. Wie kommt es dann, dass man das Festival nach Woodstock benannt hat?

Das Woodstockfestival war als eine reine Promotion Veranstaltung geplant, weil sich nach dorthin viele Künstler zurückgezogen hatten, wie z.B. Bob Dylan nach seinem Motorradunfall und viele Künstler folgten, wie Janis Joplin, Hendrix, da kamen Michael Lang und Artie Kornfeld auf die Idee in Woodstock ein Ton -und Aufnahmestudio zu errichten. Für diese Eröffnung war die Veranstaltung geplant. Es gab Ticketvorverkauf und es sollten vor Ort auch Kassen stehen aber aufgrund der hohen Besucherzahlen,die alles platt machten, verkündete man am Samstagmorgen, dass der Eintritt ab da kostenfrei war.

Der erste Tag war für Folk-und Country eingeplant. Es traten Künstler, wie Ritchie Havens, Sweetwater, Ravi Shankar und die Folk Sängerin Melanie auf. Es sollte auch Jim Morrison auftreten, doch der weigerte sich bei Regen zu singen, denn es schüttete. Headliner an diesem Tag war Joan Baez, die im 6.Monat schwanger war und eine Ansprache hielt, weil ihr Mann im Gefängnis war.

Die nächsten Tage waren für Rock geplant. Es lief alles durcheinander und impovisiert ab. Es kam zu Spontanauftritten, fast alle Künstler waren unter Drogen, das Wetter war katastrophal, die ganzen Wiesen verschlammt und Massen an Menschen. Es traten am Samstag unter anderen Santana auf und Cannned Heat, bei denen sich Gitarrist und Basist zuvor gestritten hatten und der Gitarrist ersetzt werden musste.

Gratefull Dead trat mehrstündig auf unterbrachen aber immer wieder, weil sie Monitorprobleme hatten und auch Stromstösse durch den Regen über die Instrumente abbekommen haben sollen. Janis Joplin trat auf und ihre Fans sagten, es wäre ihr schlechtester Auftritt überhaupt gewesen.

Danach kamen The Who, deren Gitarrist trat einen Kameramann ins Gesäss, woraufhin der von der Bühne stürtzte. Dann kamen Jefferson Airplane. Am letzten Tag trat unter anderem Joe Cocker auf, Jethro Tull hatte abgesagt und Ten Years After spielten. Ein Dokumentarfilm wurde veröffentlicht und die dortgezeigten Gruppen wurden zu Kultstars.

Geärgert haben sich zum Beispiel CCR, denn sie hielten sich für musikalisch zu schlecht für den Film und wurden so nie zu Helden von Woodstook. Daran kann man sehen, dass es nicht auf die musikalischer Darbietung ankam, denn zum Kult wurde Woodstook einzig und allein durch die Stimmung der Menschen und der Atmosphäre auf dem Gelände, die mit Regen einzigartig war.

Beatles1Anlässlich 56 Jahre Beatles hier ein kleiner Schnipsel Beatles-Historie, der gleichzeitig eine Empfehlung ist, die in keinem CD-Regal fehlen sollte:

Die Beatles starteten ihre Karriere vor 56 Jahren auf der Reeperbahn in Hamburg. Die Band existierte nur 10 Jahre. Trotzdem setzte sie Meilensteine in der Rockgeschichte!

Am 17.11.2000 erschien „Greatest Hits-Album 1“. Damit kehrten die Beatles in 34 Ländern an die Spitze der Charts zurück. Für diese best verkaufte CD des Jahres gab es weltweit 35 mal Platin.